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„HaLT – Projekt“ Hart am LimiT
Ein Präventionskonzept bei riskantem Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen

 


Alkohol ist die verbreitetste psychoaktive Substanz unter Kindern und Jugendlichen.
50% der 14-Jährigen berichteten 2007 von ersten Trunkenheitserlebnissen
(Stolle et al. 2009, 324). Der erste Rausch fand durchschnittlich mit 15,5 Jahren statt. Die Zeitspanne zwischen erster Alkoholerfahrung und erster Rauscherfahrung wird immer kürzer (in der Studie von Stumpp et. Al. 2009:erster Rausch mit 13,9 Jahren).                                                                                                       

 

Frühintervention ist daher sinnvoll und notwendig. Immer mehr Kinder und Jugendliche müssen mit akuten Alkoholvergiftungen stationär im Krankenhaus behandelt werden. Seit dem Jahr 2000 hat die Zahl der wegen einer Alkoholvergiftung behandelten jungen Menschen um 170 Prozent zugenommen. Vor allem Mädchen holen auf.
Im Jahr 2008 waren es 25.700 junge Menschen im Alter zwischen zehn und 20 Jahren und damit elf Prozent mehr als 2007 laut Statistischem Bundesamt.

Alkoholmissbrauch war mit dem "Krankheitsbild" psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol im Jahr 2008 mit insgesamt 333.800 stationären Aufnahmen auch der zweithäufigste Grund für einen Krankenhausaufenthalt überhaupt.
Im Gegensatz dazu hat sich der Gesamtalkoholkonsum bei Jugendlichen in den letzten 20 Jahren reduziert. Diese insgesamt positive Entwicklung wird in den Medien kaum wahrgenommen. Vielmehr wird auf die steigende Zahl von alkoholintoxikierten Jugendlichen, die in den Notaufnahmen der Kliniken landen, hingewiesen. Und in der Tat ist das die Kehrseite der Medaille. Das Konsummuster der Jugendlichen hat sich verändert. Schlagworte könnten sein – „früher“, „süßer“, „härter“. Und auch das Trinkverhalten hat sich im Vergleich zu früher geändert: Es wird aus der Flasche getrunken. Das Landratsamtes Schweinfurt hat auf diese Entwicklung reagiert: Der Fachbereich Gesundheitsamt hat seit Juli 2009 das Präventionskonzept Hart am Limit-„HaLT“ in sein Gesamtkonzept aufgenommen.
Alkoholpräventionsprojekt HaLT
Das Präventionsprojekt HaLT ist eine früh einsetzende Intervention bei riskantem Alkoholkonsum. HaLT verfolgt mit einem reaktiven und einem proaktiven Baustein zwei zentrale Ansätze:
Ansatz auf individueller Ebene (Reaktiver Baustein)
Der reaktive Teil richtet sich an Jugendliche mit einem riskanten Alkoholkonsum und an deren Eltern. Insbesondere bei Alkoholintoxikationen die im Krankenhaus zu behandeln sind, erhalten die Betroffenen zeitnah Hilfe- und Beratungsangebote. Ziel ist, dass die Jugendlichen ihren aktuellen Alkoholkonsum reflektieren und einen angemessenen Umgang mit Alkohol erlernen. Ein Beratungsgespräch mit den Eltern ist fester Bestandteil des Konzeptes.

Ansatz auf kommunaler Ebene (Proaktiver Baustein)
Der proaktive Baustein des Programms zielt auf die Entwicklung und Vernetzung von präventiven Angeboten auf einer strukturellen Ebene. Zielgruppen sind hier vor allem die Vertreter von Kommunen, Vereinen, Einzelhandel, Gastronomie, aber auch Erwachsene in ihrer Gesamtheit, um ihrer Vorbildfunktion und Verantwortung gerecht zu werden. HaLT setzt auf die Verhinderung von riskantem Alkoholkonsum im Vorfeld, durch Einhaltung des Jugendschutzgesetzes und durch geeignete präventive Maßnahmen, die aktiv und konsequent umgesetzt werden.

Das Bundesmodellprojekt Hart am Limit wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit von der Villa Schöpflin in Lörrach gemeinsam mit PraktikerInnen aus Präventionseinrichtungen in ganz Deutschland entwickelt. Die Bayernweite Umsetzung des HaLT-Projektes wird durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz gefördert und von der Bayerischen Akademie für Suchtfragen in Forschung und Praxis BAS e.V, koordiniert. 
 

      
 
 

HaLT Materialien  

              ►         Für eine schöne Festkultur [PDF: 44 KB]

           ►         feste feiern ! - Veranstaltertipps für eine schöne Festkultur [PDF: 1,73 MB]

          ►          Jugendschutz - Wir machen mit! [PDF: 31 KB] 

          ►          Plakat – Wir schauen nicht weg! [PDF: 30 KB]

          ►          Postkarte Jugendschutz [PDF: 80 KB] 

          ►         Tipps für Eltern [PDF: 874 KB]

          ►         Mini-Alkohol-Übersicht [PDF: 69 KB]


 

Bildergalerie

             

mehr Informationen:

www.lzg-bayern.de

www.bist-du-staerker-als-alkohol.de

www.kenn-dein-limit.info


www.halt-in-bayern.de


         



                                                
Jugendschutz in Bezug auf alkoholhaltige Getränke geht alle an !

Eine konsequente Umsetzung des Jugendschutzgesetzes schützt Kinder und Jugendliche vor 
zu frühem und missbräuchlichem Konsum von alkoholhaltigen Getränken. Bei dieser wichtigen Aufgabe 
zum Schutz der Kinder und Jugendlichen unterstützt Sie diese Schulungsunterlage.
Die Verlinkung auf das Internetportal wurde uns freundlicherweise vom "Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung" des BSI, Bonn gestattet: http://www.schu-ju.de/files/schuju_langversion_060509.pps













                                              
 

Ihre Ansprechpartnerin:




Landratsamt Schweinfurt
Solveig Steiche Suchtprävention Schrammstraße 1, 97421 Schweinfurt Telefon: 09721-55461 Fax: 09721/5578561 EMail: solveig.steiche@lrasw.de


 






Downloads auf dieser Seite Beschreibung
 Broschüre Jugendliche Alkohol und Gesundheit.pdf  HaLT-Broschüre für Gemeinden und Vereine 
 Feste feiern.pdf  feste feiern ! Veranstaltertipps für eine schöne Festkultur 
 HaLT_Bayern_Aushang_lrasw.pdf  Jugendschutz Wir machen mit 
 HaLT_Bayern_Elternflyer_lrasw.pdf  Tipps für Eltern 
 HaLT_Bayern_Festkultur_lrasw.pdf  Für eine schöne Festkultur 
 HaLT_Bayern_Plakat_lrasw.pdf  Plakat - wir schauen nicht weg ! 
 HaLT_Postkarte_2007_lrasw.pdf  Postkarte Jugendschutz 
 Karte_lrasw.pdf  Mini-Alkohol-Übersicht 
 Tipps_fuer_die_Planung_schoener_Feste.pdf  Tipps für die Planung schöner Feste 

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