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Die Sanierung der Maindeiche im Raum Schweinfurt
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| Lage der Maindeiche um Schweinfurt (rote Markierungen) |
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Sogenannte "Jahrhunderthochwässer" gab es an der Oder 1997, an der Donau 1999
und an der Elbe 2002. Nach den Erfahrungen mit den katastrophalen Auswirkungen dieser Überflutungen werden auch am Main
die Hochwasserschutzanlagen grundlegend saniert.
Die Deichanlagen bei Schweinfurt haben eine Gesamtlänge von 9985 Metern und wurden zwischen 1967 und 1969 erstellt.
Nur 1650 Meter, ausschließlich im Gewerbegebiet Maintal, liegen auf Stadtgebiet.
Im Landkreis sind die Gemeinden Sennfeld, Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld, die Firma Kühne und das Kernkraftwerk betroffen. Die Deiche entlang des Main schützen rund 12 000 Menschen und etwa 13 000 Arbeitsplätze.
Die Dringlichkeit der Arbeiten ist sehr hoch. Der am Fuß bis zu 23 Meter breite und an der Krone teilweise nur 1,50 Meter schmale Deich hat beispielsweise keine Dichtungen zur Wasser- und keine so genannten Trennböden zur Landseite hin.
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| Bestehender Maindeich bei Grafenrheinfeld |
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Rein äußerlich sehen die Deiche unverdächtig aus, doch in ihrem Inneren sind diese von Erosion bedroht. Vorgesehen sind eine Deicherhöhung um 0,66 Meter, eine Verbreiterung des Deiches auf sechs Meter, der Einbau einer Innendichtung, der Bau von Deichhinterwegen und die Anpassung der Infrastrukturanlagen.
"Bauherr" ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen, der für den Hochwasserschutz am Main als einem Gewässer 1. Ordnung zuständig ist.
Die Genehmigung wird im Rahmen eines sog. Planfeststellungsverfahrens erteilt, zuständig ist das Landratsamt Schweinfurt.
Die Stadt Schweinfurt und betroffenen Landkreis-Gemeinden Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld und Sennfeld beteiligen sich entsprechend der Anzahl ihrer geschützten Einwohner und Arbeitsplätze finanziell am Projekt.
Die Europäische Union fördert das Projekt über das EU-Förderprogramm EFRE mit 50 %.

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