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Das Arten- und Biotop-Schutz-Programm (ABSP) in Bayern
Eines der Ziele des Naturschutzes ist die Erhaltung der natürlichen und historisch gewachsenen Artenvielfalt. Diese Vielfalt nimmt seit etwa einhundert Jahren deutlich ab. Das Arten- und Biotop-Schutz-Programm in Bayern ist ein Fachkonzept für den Naturschutz und die Landschaftspflege, das seit 1985 auf Ebene der Landkreise und seit 1990 auch für kreisfreie Städte erstellt wird. Die gesetzlichen Grundlagen dafür sind seit 1998 im Bayerischen Naturschutzgesetz verankert. Die nebenstehende Karte zeigt Gebiete von herausragender Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz in Bayern.
ABSP für Landkreise Neben einer Beschreibung der grundlegenden Einflussgrößen von Geologie, Klima und Landschaftsgeschichte werden die naturräumliche Gliederung und der Bestand an Schutzgebieten aufgenommen und das landschaftliche Leitbild entwickelt. Pflanzen-und Tierarten Insbesondere für Gefäßpflanzen und ausgewählte Tiergruppen werden Listen landkreisbedeutsamer Arten erstellt, die für den Naturschutzvollzug auf Landkreisebene von besonderer Bedeutung sind.
Ausgewählte Lebensräume Aufgrund der Auswertung von Biotop- und Artenschutzkartierung werden Bestand und Entwicklungstrends der wichtigsten Lebensraumtypen im Landkreis sowie überregional und landesweit bedeutsame Einzelobjekte beschrieben. Naturräumliche Untereinheiten Besonderer Augenmerk wird auf die Schwerpunktgebiete des Naturschutzes gerichtet, für die Einzelziele entwickelt werden. Vordringlich erforderliche Naturschutzmaßnahmen Kurz- und mittelfristige Maßnahmen, Schutzgebiete und notwendige Untersuchungen werden definiert.
ABSP im Landkreis Schweinfurt: • "Untere Unkenbachaue im Grettstädter Reliktengebiet"
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