Die Landkreise müssen bei der Regelung ihrer Finanzen die eigene Haushaltswirtschaft so planen und führen, dass die stetige Erfüllung aller Aufgaben gesichert bleibt. Dies geschieht durch die Aufstellung einer Haushaltssatzung mit dem Haushaltsplan für jedes Haushaltsjahr und durch die mittelfristige Finanzplanung, die sich auf fünf Haushaltsjahre erstreckt. 
Der Ergebnisplan enthält Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit Hinzu kommen zwar noch Einnahmen aus Kostenersätzen und Beiträgen. Die eigenen Einnahmen des Landkreises reichen jedoch bei weitem nicht zur Deckung aus. Deshalb erhält der Landkreis erhebliche staatliche Zuschüsse, zum Beispiel zum Verwaltungsaufwand für das Staatliche Landratsamt sowie die vom Landratsamt als Staatsbehörde festgesetzten Kosten im Jahr 2008 in Höhe von 3.440.000,00 €, sowie staatliche Schlüsselzuweisungen in Höhe von 13.926.000,00 €. Zusammen macht das- Erträge in Höhe von 74.935.000 Euro - Aufwendungen in Höhe von 72.892.500 Euro
Der Finanzplan enthält-
in Höhe von73.039.000 Euro -
in Höhe von 67.734.500 Euro
Die Gesamtbeträge aus der Investitionstätigkeit belaufen sich bei den- Einzahlungen auf 3.442.500 Euro - Auszahlungen auf 8.370.000 Euro
Die Gesamtbeträge aus der Finazierungstätigkeit belaufen sich bei den- Einzahlungen auf 906.000 Euro - Auszahlungen auf 1.744.500 Euro
Der Ergebnishaushalt enthält weiterhin Abschreibungen in Höhe von 3.310.500 Euro oder 4,5 v. H. der Aufwendungen des Ergebnishaushaltes.
Den größten Teil der Ausgaben des Landkreises, zusammengefasst im Verwaltungshaushalt, beansprucht die Erfüllung der Pflichtaufgaben. Darüber hinaus werden jedoch auch freiwillige Leistungen gewährt; diese sollen dazu dienen, die Initiativen der Gemeinden in den vielfältigen Bereichen, der Verbände und Vereine, aber auch jedes einzelnen Bürgers zu unterstützen. Die freiwilligen Leistungen betragen 2008 insgesamt 511.000,00 €, das sind 0,7 v. H. der Aufwendungen des Ergebnishaushaltes..
Die eigenen Einnahmen des Landkreises sind verhältnismäßig gering und betragen 2008 nur 1.254.500,00 €. Das sind 1,7 Prozent des gesamten Haushaltsaufkommens im Verwaltungshaushalt.
Zu den wichtigsten Einnahmen des Landkreises zählt die sogenannte Kreisumlage. Es handelt sich hier um die finanzielle Beteiligung der kreisangehörigen Gemeinden an den gemeinsamen Aufgaben des Landkreises und zur Deckung des ungedeckten notwendigen Finanzbedarfs. Die Kreisumlage beträgt 2008 bei einem Umlagesatz von 45,8 Prozent 33.129.000,00 €. Allerdings müssen davon die Bezirksumlage mit 11.574.000,00 €, die der Landkreis an den Bezirk Unterfranken abführen muss, als auch die Krankenhausumlage mit 1.750.000,00 € finanziert werden. Der Anteil beider Umlagen zusammen am Verwaltungshaushalt beträgt 17,8 Prozent.
Vermögen und Schulden
Der Landkreis Schweinfurt hatte Ende 2006 ein Gesamtvermögen von 118.330.000,00 €. Der Schuldenstand des Landkreises belief sich zum gleichen Zeitpunkt auf insgesamt 30.525.000,00 €; das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 262,00 € (der Landesdurchschnitt beträgt 239 €).